Solidarität mit Israel

Laut Informationen des iraelischen Außenministeriums (veröffentlicht auf der Website der Israelitischen Kultusgemeinde) sind im Jahr 2008 rund 2.900 Raketen und Mörsergranaten auf israelischem Territorium eingeschlagen. Und zwischen dem 4. November und dem 22. Dezember 2008 waren es 225 Raketen und 154 Mörsergranaten, die aus dem Gaza-Streifen abgeschossen wurden.

Gegen den Terror dieses Pseudo-Waffenstillstands, der überdies von den Hamas-Terroristen vor Weihnachten auch offiziell für beendet erklärt wurde, geht die israelische Regierung seit einigen Tagen militärisch vor. Dass bei den Angriffen gegen die Infrastruktur der Islamisten im Gaza-Streifen auch Zivilisten ums Leben kommen, ist deshalb unvermeidbar, weil die Hamas, die den Gaza-Streifen seit ihrem Wahlerfolg im Jahre 2007 kontrolliert, ganz bewusst Raketenabschussanlagen zwischen Wohnhäusern errichtet hat.

Auf diesen verbrecherischen Zynismus der Hamas hat der Bundesverband der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs in seiner heute veröffentlichten Solidaritätserklärung mit Israel hingewiesen.

Israel hatte keine andere Option, als die offene Konfrontation mit der Hamas zu suchen. Hoffen wir, dass die Islamisten, wenn schon nicht besiegt, dann doch so geschwächt werden, dass sie den moralischen Sieg, den sie in weiten Teilen der Welt davon tragen werden, nicht nutzen können. Hoffen wir, dass die Hamas am Boden liegen wird.

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Datum: Dienstag, 30. Dezember 2008 22:54
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Ein Kommentar

  1. 1

    Mit Verlaub: Dieser Militärschlag wird genauso wenig bringen die Operationen der letzten fünf Jahrzehnte.

    Die einzige Möglichkeit, die leider völlig unrealisierbar ist, sehe ich in einem sehr interessanten Vorschlag der Tageszeitung „El País“. Die arabischen Länder müssen massiven Druck auf die Palästinenser, die westlichen Länder massiven Druck (auch wirtschaftliche Sanktionen) auf Israel ausüben, sodass eine ernstgemeinte, bindende Vereinbarung zustande kommt, die international anerkannt ist (z.b. Grenzen vor dem 6-Tage-Krieg, freier Personenverkehr).

    Ohne (echten!) internationalen Druck wird sich keine Lösung erzielen lassen, die Fronten sind verhärtet und die derzeitigen Handlungen beider Seiten sind eher auf Zerstörung und Behinderung des Gegenübers ausgelegt. Ein „knacken“ dieser diplomatischen Nuss wird nicht durch Streicheleinheiten möglich sein.

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