<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: U-Bahn Kommunikation</title>
	<atom:link href="http://www.ulanlog.at/u-bahn-kommunikation/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.ulanlog.at/u-bahn-kommunikation/</link>
	<description>"Es gibt keine Wahrheit, die wir aus taktischen Gründen verschweigen müssten, keinen Betrug, den wir mit Stillschweigen, und wäre dies auch nur vorläufig, übergehen dürften." (Manes Sperber)</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 16:52:20 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=abc</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: ulan</title>
		<link>http://www.ulanlog.at/u-bahn-kommunikation/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>ulan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 08:48:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ulanlog.at.dd3010.kasserver.com/blog/?p=7#comment-4</guid>
		<description>Denke, du hast hier einen ganz zentralen punkt angesprochen, Julian, und natürlich hat das nichts mit "Respekt" zu tun (war ironisch gemeint :-)), wenn man die in der u-bahn stehende reale person nicht anspricht, sondern zum handy greift; wenn du es offenbar geschafft hast, die von diversen gesellschaftlichen kontrollinstanzen (eltern, schule, medien etc.) produzierten und die eigene feigheit und faulheit befördernden mechanismen abzulegen, dann kann ich dir nur aus ganzem herzen gratulieren. erlaube mir nur einen kleiner rat: wiege dich nicht zu früh im glauben, dass du's für alle zukunft geschafft hast, sondern sei dir stets bewusst, dass es ein täglicher kampf ist den man zu führen hat gegen diese anti-emanzipatorischen und "bleib-bloß-klein-brav-angepasst"-muster. &lt;br/&gt;in diesem sinne: keep on keeping on :-)))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Denke, du hast hier einen ganz zentralen punkt angesprochen, Julian, und natürlich hat das nichts mit &#8220;Respekt&#8221; zu tun (war ironisch gemeint :-)), wenn man die in der u-bahn stehende reale person nicht anspricht, sondern zum handy greift; wenn du es offenbar geschafft hast, die von diversen gesellschaftlichen kontrollinstanzen (eltern, schule, medien etc.) produzierten und die eigene feigheit und faulheit befördernden mechanismen abzulegen, dann kann ich dir nur aus ganzem herzen gratulieren. erlaube mir nur einen kleiner rat: wiege dich nicht zu früh im glauben, dass du&#8217;s für alle zukunft geschafft hast, sondern sei dir stets bewusst, dass es ein täglicher kampf ist den man zu führen hat gegen diese anti-emanzipatorischen und &#8220;bleib-bloß-klein-brav-angepasst&#8221;-muster. <br />in diesem sinne: keep on keeping on :-)))</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.ulanlog.at/u-bahn-kommunikation/comment-page-1/#comment-3</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 21:07:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ulanlog.at.dd3010.kasserver.com/blog/?p=7#comment-3</guid>
		<description>Es ist interessant zu beobachten, dass die modernen Kommunikationstechniken (Computer, Handy) die Menschen nicht kommunikativer machen; im Gegenteil: es werden zurückgezogene "Nerds" produziert, die sich in Internetchatrooms selbstsicher und groß fühlen, im realen Leben jedoch niemals so offen und frei mit fremden Personen ins Gespräch kommen. Die Groteske unserer Gesellschaft wird in dem Beispiel mit der Ubahn deutlich. Kaum jemand bzw. keiner traut sich mit der Person gegenüber einen kleinen Wortwechsel zu starten. Das hat nichts mit "Höflichkeit" oder "Respekt" zu tun, sondern erfordert "Eier" und ein komplettes Umdenken und Auseinandersetzen mit den eigenen von Eltern, Medien, etc. eingeimpften Verhaltensmustern und Denkweisen. Die zu bekämpfen ist ein harter Weg, aber selbstbewusst durch die Welt zu gehen und die Freiheit zu haben jederzeit fremde Menschen in ein aufregendes Gespräch zu verwickeln ist eine große Bereicherung - so lernt man ständig interessante Leute, Freunde und hübsche Frauen kennen. Wer seine Ängste überwindet und den Spaß an der sozialen Interaktion gefunden hat, wird süchtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist interessant zu beobachten, dass die modernen Kommunikationstechniken (Computer, Handy) die Menschen nicht kommunikativer machen; im Gegenteil: es werden zurückgezogene &#8220;Nerds&#8221; produziert, die sich in Internetchatrooms selbstsicher und groß fühlen, im realen Leben jedoch niemals so offen und frei mit fremden Personen ins Gespräch kommen. Die Groteske unserer Gesellschaft wird in dem Beispiel mit der Ubahn deutlich. Kaum jemand bzw. keiner traut sich mit der Person gegenüber einen kleinen Wortwechsel zu starten. Das hat nichts mit &#8220;Höflichkeit&#8221; oder &#8220;Respekt&#8221; zu tun, sondern erfordert &#8220;Eier&#8221; und ein komplettes Umdenken und Auseinandersetzen mit den eigenen von Eltern, Medien, etc. eingeimpften Verhaltensmustern und Denkweisen. Die zu bekämpfen ist ein harter Weg, aber selbstbewusst durch die Welt zu gehen und die Freiheit zu haben jederzeit fremde Menschen in ein aufregendes Gespräch zu verwickeln ist eine große Bereicherung - so lernt man ständig interessante Leute, Freunde und hübsche Frauen kennen. Wer seine Ängste überwindet und den Spaß an der sozialen Interaktion gefunden hat, wird süchtig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

